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Leichte Sommerstrickjacke Mary und Shirt Liv

Strickjacken kann ich nie genug im Kleiderschrank haben. Die sind bei mir eigentlich im gesamten Jahr im Einsatz. Jetzt im Sommer trage ich sie morgens auf dem Weg zur Arbeit, wenn es noch etwas kühler ist.


Zwei Schnitte haben sich für mich im Laufe meiner Nähzeit für Cardigans bewährt. Das ist zum Einen my cuddle me von Schaumzucker (eine Version könnt ihr hier sehen) und zum Anderen Mary von Pattydoo (hier und hier).

Im heutigen Post zeige ich euch wieder einen Cardigan Mary. Bisher habe ich am Schnitt nicht viel verändert, lediglich den Schalkragen um 10 cm verschmälert. Dieses Mal habe ich den Tipp von dieresi1070 umgesetzt, den unteren Saum zu begradigen. Der gerade Saum gefällt mir echt gut, sodass die nächsten Marys auch mit dieser Änderung genäht werden. Denn die sind schon in den Startlöchern. Vor ein paar Wochen habe ich mich bei Elsbeth und ich haufenweise mit Strickstoffen eingedeckt.
 
 

Das Schnittmuster sieht zwei Ärmelvarianten vor. Dieses Mal habe ich die breiteren Ärmel gewählt, welche mit einem Bündchen abschließen. Ich denke, beim nächsten Cardigan werde ich eine Mischung aus dem schmalen und dem breiten Ärmel nähen.


Bisher bin ich kein Rollsaum-Fan. Das liegt aber nur schlicht und ergreifend daran, dass ich bis jetzt keinen zufriedenstellenden Rollsaum mit meiner Overlock hinbekommen habe. Mir wird das für meinen Geschmack einfach zu wellig. Da der Strickstoff sehr dünn ist,  konnte ich die offenen Kanten aber auch nicht wie geplant mit der Overlock versäubern und dann absteppen. Deshalb habe ich die Kanten zweimal umgeschlagen und mit einem Geradstich abgesteppt.



Das Shirt mit dem Blümchenprint ist nach dem Schnitt Liv von Pattydoo genäht und bereits aus dem letzten Sommer. Der leichte Viskosejersey von Stoff&Stil ist angenehm zu tragen.

 
Meine Kombi schicke ich nun zu Rums

Übrigens wollte ich euch schon mal erzählen, dass ich derzeit auch meinen Post zum fertig genähten Böötchen reloaded vorbereite (hier bei instagram schon angekündigt). Darin steckt echt viel Zeit und Herzblut und deshalb freue mich umso mehr,  euch in den nächsten Tagen das Böötchen plus Model zu zeigen :) Simba verlässt ihr Domizil nur noch zum Fressen und Rausgehen;)



Einen schönen Tag wünsche ich euch und bis bald!
Dani

Schnittmuster und Stoffe:
Cardigan Mary von Pattydoo
Shirt Liv von Pattydoo

Strickstoff von Elsbeth&ich
Viskosejersey mit Blümchenprint von Stoff&Stil (gekauft letztes Jahr)
Bündchenware von Bahl Textil

Maxikleid Coco Nr. 2

Heute folgt Teil II der Bilder, die bei unserem Kurztrip nach Noordwijk entstanden sind. In diesem Post zeige ich euch mein zweites Maxikleid Coco. Vor einiger Zeit hatte ich euch mein "Probekleid" gezeigt, welches sich mittlerweile von einem Probeteil zu einem alltagstauglichen Kleidungsstück entwickelt hat (mehrmaliges erfolgreiches Tragen ohne Schwitzattacken trotz bööösen Polyesters)
Also nun zum zweiten Cocokleid und zu den Schwierigkeiten, eine gescheite Fotostrecke während eines regnerischen und windigen Mittags am Strand von Noordwijk hinzubekommen...


Das ist das einzige Foto direkt am Strand, welches ich für den Blogpost verwertbar fand. Dann fing es leider an zu regnen...


Also haben wir uns Unterschlupf gesucht und das in Form eines total niedlichen Cafés, das direkt am Strand gelegen ist. Wenn ihr mal vorhabt, in Noordwijk mit Hund Urlaub zu machen, kann ich euch den Strandabschnitt rund um das Café "Take2" wärmstens empfehlen. 
Das Café ist total gemütlich und liebevoll eingerichtet. Hundebesitzer sind mit ihren Vierbeinern dort  herzlich willkommen.


Als sich der Regen verzogen hatte, unternahmen wir noch einen zweiten Anlauf mit den Fotos, auch wenn der Wind weiterhin sehr stark war.



Ich habe das Oberteil des Coco-Kleides wieder in der Größe 40 und mit verdrehten Trägern genäht, die gefallen mir von den verschiedenen Varianten einfach am Besten. Aufgrund der Musterung des Stoffes fällt der BH-Träger darunter diesmal weniger auf als beim Probekleid. Für den Rockteil habe ich auch dieses Mal anstelle der im Schnittmuster angegebenen Rockmaße die volle Stoffbreite genommen und anschließend gerafft, so wie es im Nähvideo von Pattydoo gezeigt wird.


In der Mitte wird ein Gummiband eingenäht, um das Kleid auf Figur zu bringen. Dieses Mal habe ich die für mich richtige Länge des Gummibandes ermittelt, sodass ein guter Sitz im Taillenbereich gewährleistet ist. Aber auch dieses Kleid kombiniere ich am liebsten mit einem kleinen Flechtgürtel aus Kunstleder. Den habe ich mal bei H&M gekauft.






Ich schau dann jetzt mal bei RUMS vorbei und bin ganz gespannt, was ihr zu meinem neuen Kleid sagt :)

Liebe Grüße
Dani

Schnittmuster:
Coco von Pattydoo
Stoffe und Materialien:
Viskosejersey von Stoff&Stil, Sport Elastic Gummi von Prym



Maxikleid Svenja

Dieses Maxikleid hat mich vor gut einem Jahr um so einige Näherfahrungen reicher gemacht. Deshalb fand ich, dass es Zeit war ihm einen Blogpost zu widmen :)



Das Kleid "Svenja" von Pattydoo war ein Nähprojekt aus dem vorherigen Sommer, das ich mit viel Eifer und Leidenschaft bis spät in die Nacht genäht habe. Am nächsten Morgen hatte ich zwar starke Augenringe, aber auch ein sehr zufriedenes Gefühl. Der sehr auffällige Blumenprint war ein Stoffcoupon vom Holland-Stoffmarkt,  also gerade mal 1,50 x 1,50 m (Glaube ich zumindest, vieleicht waren es auch 1,50 x 2,00 m). Im Nachhinein frage ich mich ernsthaft, welches Schnittmuster-Tetris ich vor einem Jahr angestellt habe, um das Kleid zu realisieren. 



Eigentlich sieht das Schnittmuster drei Rockstufen vor, aber ich musste aufgrund der geringen Stofflänge kreativ werden. Also habe ich nur eine lange Rockstufe ergänzend zum Basiskleid hinzugefügt. Dadurch ist das Kleid im Rockbereich nicht so extrem weit und flatterig, was ich aber okay finde. Als Saumabbschluss habe ich ein schwarzes Baumwollschrägband benutzt.



Die wirkliche Herausforderung war auf jeden Fall das Nähen des Oberteils. Ina von Pattydoo hatte als Ergänzung zum einlagigen Oberteil mit Spaghetti-Trägern auch eine Anleitung zum Nähen eines doppellagigen Bustiers mit breiten Trägern erstellt, an der ich mich orientiert habe. Bevor es ans Kleid ging, nähte ich zuvor zwei Probetops, um mich mit den schon erwarteten Änderungen vertraut zu machen. Eins davon könnt ihr auch bei mir auf Instagram sehen. Diese Probeteile waren auch definitiv nötig. Ich musste den Bustierteil um mehrere Zentimeter verlängern (und somit natürlich auch das gesmokte Rückenteil). Das Bustier stand dann an den Armauschnitten total unglücklich ab. Zu dem Zeitpunkt war ich schon kurz davor, das Teil direkt in die Tonne zu kloppen. Dann hab ich mir erstmal Rat in der Pattydoo-Facebookgruppe gesucht und bekam u.a. den Tipp, die Ausschnitte mit elastischem Einfassband zu versäubern. Diese Idee war super und mein Top war gerettet. Das Smoken habe ich mit meiner Discounter-Maschine erledigt, welche eine Spulenkapsel mit CB-Greifer besitzt. Meine Pfaff Passport 2.0 hat an dieser Stelle ihre Dienste versagt  (Vielleicht  lag es aber auch an der ungeduldigen Person vor der Nähmaschine). Leider haben die Smoknähte nach der ersten Wäsche des Kleides nicht alle gehalten, wie ich es mir gewünscht hätte. Ich müsste vielleicht nun nachträglich mit Framilonband arbeiten. Seither ist mir aber bisher die Lust vergangen, es nochmal aufzubessern. Das Oberteil hält auch so bis jetzt ganz gut. 



Da das Kleid schon ein sehr auffälliges Muster hat, trage ich es eher im Urlaub. Fotos konnten wir aber nur im heimischen Garten machen inklusive Hund, der bei solchen Aktionen scheinbar immer viel Spaß daran hat, ins Bild zu laufen.



Mit meinem Maxikleid schaue ich jetzt bei RUMS vorbei.

Zum Schluss noch ein kleines Outtake :)

Viele liebe Grüße
Dani


Schnittmuster:
Kleid Svenja von Pattydoo

Stoffe und Materialien:
leichter gewebter Baumwollstoff mit Blumenprint vom Holland-Stoffmarkt
Gummifaden von Prym
schwarzes elastisches Einfassband von Bahl Textil
schwarzes Baumwollschrägband von Stoffe Hartmann


Lässige Kombi aus Velara und Mary

Heute zeige ich euch ein selbstgenähtes Outfit, das sich schon eine ganze Weile in meinem Alltag bewährt hat. Auf den Fotos trage ich eine dunkelblaue Velara von Schnittgeflüster und eine gestreifte Mary von Pattydoo, beides in der Größe 38. Ein Outfit, das wohl im kompletten Kontrast zu meinem Maxikleid von letzter Woche steht. An dieser Stelle möchte ich euch nochmal ganz herzlich für die vielen Kommentare zu meinem Kleid bedanken, ich habe mich riesig darüber gefreut!! Sowohl das Kleid als auch das lässige Outfit haben wir am gleichen Tag unter der Autobahnbrücke fotografiert. Wer meinen letzten Post gelesen hat, weiß, dass wir die Fotos unter, sagen wir mal, etwas erschwerten Bedingungen gemacht haben :) Dazu gehörten ein paar Passanten, die unbedingt ihren Senf dazu geben wollten und der wehende Wind, durch den meine Haare zu einer unbändigen Mähne mutierten :D Erst wollte ich die Bilder gar nicht zeigen, weil ich stellenweise so unzufrieden war. Aber einige Schnappschüsse waren dann doch verwertbar...
Der Cardigan ist aus einem blau-weiß-gestreiften Viskosejersey und lässt sich gerade bei etwas wärmeren Temperaturen angenehm tragen. Der Schalkragen ist übrigens um 10 cm verschmälert. Im Internet bin ich mal vor einiger Zeit auf dieses Bild hier klick gestoßen und fand den Cardigan so toll, dass ich ihn unbedingt nachnähen wollte. Der Viskosejersey ist vom Holland Stoffmarkt und die vorgefertigten Ellenbogenpatches in brauner Velourlederoptik sind von Wenco. Die habe ich zunächst aufgebügelt und zur Sicherheit mit einem Geradstich fixiert. Letztendlich waren die Materialkosten höher als der zu kaufende Cardigan im Internet. Dafür ist mein Teil aber aus Viskose und nicht zu 70% aus Polyester und ich habe es selbst genäht und es ist somit ein Einzelstück :) Eine Version des Cardigans aus schwarzem Baumwolljersey könnt ihr euch übrigens hier klick anschauen.

Die dunkelblaue Hose ist eine Velara von Schnittgeflüster. Der Stoff ist ein Baumwoll-Stretchgewebe. Der Kauf dieses Schnittmusters hat sich für mich definitiv gelohnt. Ich habe für mich bisher vier und für meine Freundin drei Velaras genäht. Es gibt zwei verschiedene Schnitte, einen für Webware und einen für Stretchstoffe. Ich hatte mir letzten Sommer direkt das Kombi-Ebook gegönnt. Somit könnte ich mir auch mal endlich meinen schon seit langem geplanten Velara-Overall nähen. Vielleicht komme ich im Urlaub mal dazu...
Besonders mag ich die Details wie die Gürtelschlaufen und die Eingriffstaschen. 
Obwohl die Hose so lässig weit geschnitten ist, lässt sie sich durchaus auch zu schickeren Oberteilen kombinieren. Im letzten Sommer habe ich diese Velara auch häufig zu einer ärmellosen gekauften Bluse aus elfenbeinfarbenen Chiffon getragen.
Solche Outfits nähe ich mir echt gerne, weil sie für mich alltagstauglich und die einzelnen Kleidungsstücke gut miteinander kombinierbar sind. Welche Schnittmuster für Basicteile haben sich bei euch so im Laufe der Zeit bewährt, sodass ihr immer wieder gerne auf sie zurückgreift?

Ganz liebe Grüße!
Dani

Schnittmuster:
Cardigan Mary von Pattydoo
Hose Velara von Schnittgeflüster
Stoffe und Zubehör:
Viskosejersey vom Holland Stoffmarkt
Dunkelblauer Baumwollstretch von Alfatex Bochum
Bügelpatches in Velourslederoptik von Wenco

Verlinkt bei: RUMS

Maxikleid Coco und Clutch Bowie

Schon seit mehreren Jahren möchte im Sommer mehr Maxikleider tragen. Ich bin nicht so der Typ, der im Sommer gerne viel Bein zeigt. Dafür bin ich mit meinen Beinen einfach zu unzufrieden und fühle mich dann meist nicht wohl. Röcke und Kleider, die bis zu den Knien gehen, trage ich am liebsten mit einer Strumpfhose. Da das ja nicht so sommertauglich ist, greife ich in der warmen Jahreszeit meistens zu leichten Chinohosen oder dergleichen. Mittlerweile haben sich auch ein paar selbstgenähte luftige Sommerhosen dazu gesellt. Aber das Tolle an einem Maxikleid für mich ist, dass ich meine Beine unter viel Stoff verstecken kann. Nur haben mir die Maxikleider in Klamottenläden entweder nicht gefallen oder sie haben mir nicht gepasst. Wie gut, dass Frau sich ihre Wunschkleider nun selber nähen kann.
 
...Zum Beispiel das Coco Maxikleid von Pattydoo. Nach dem Nähen war ich doch sehr überrascht, dass das Kleid auf Anhieb ganz gut saß. Hatte ich doch fest damit gerechnet, dass vor allem das Oberteil bei mir änderungsbedürftig sein würde und deshalb beschlossen, mir erstmal ein Probeteil aus einem günstigem Stoff zu nähen, und zwar aus einem 2,50 m Reststück Polyesterjersey aus einem örtlichen Stoffladen. Aber überraschenderweise gefällt mir das Kleid so gut, dass ich es wohl trotz seiner Materialbeschaffenheit tragen werde. Mal sehen, ob es den Alltagstest besteht und ich trotz des Polyesterstoffes nicht allzu schnell ins Schwitzen gerate :) 
Noch vor wenigen Jahren habe ich mir nicht so viele Gedanken darüber gemacht, welche Stoffzusammensetzung das gekaufte Kleidungsstück hat. Gerade die gekauften und besonders schicken Abendkleider haben ja oft einen hohen Polyesteranteil. Kennt ihr das auch noch aus eurer Zeit, in der ihr noch nicht genäht habt?  Jetzt, seitdem ich etwa 80% meiner Kleidung selber nähe, achte ich natürlich viel stärker auf die Materialauswahl und bevorzuge Baumwolle und Viskose. 
Meine Fotos zeigen eine Auswahl an Kombinationsmöglichkeiten. Auch hier darf eins meiner liebsten Basicteile, die Jeansjacke, nicht fehlen. Mit ihr fühle ich mich immer gut angezogen.
  
Das Fotografieren war mal wieder ein eher ulkiges Erlebnis. Seit Wochen wollten wir schon mal zu dieser Autobahnbrücke fahren, die bei uns in der Nähe ist und die Graffitiwände als Fotohintergund nutzen. Ich muss mich erstmal daran gewöhnen, an öffentlichen Plätzen Fotos zu machen. Und damit rechnen, dass natürlich zwischendurch Leute vorbeikommen und neugierig schauen, wenn sich sonntags eine eher schick gekleidete Frau unter eine Autobahnbrücke stellt und versucht, bei mäßig starkem Wind irgendwie vorteilhafte und fotogene Posen hinzubekommen. :D Und dann auch noch ungefragt fachgesimpelt wird, wie ich mich am besten hinstellen könnte :D Das ist schon etwas Anderes als im heimischen Garten fotografiert zu werden, da liegt höchstens unser friedlich dösender Hund neben mir und interessiert sich nicht die Bohne für selbstgemachte Kleidung. Wie ist das für euch, wenn ihr an öffentlichen Orten Fotos macht?
Wie schon erwähnt, war es zwischenzeitlich etwas windig, sodass ich meine Lockenmähne nicht mehr im Griff hatte :D  Deshalb habe ich auf manchen Bildern einen Dutt. Als sich die Sonne nochmal kurz zeigte, bin ich schnell auf die nächstgelegene Wiese gehüpft, um euch das Kleid auch ohne Jacke zeigen zu können.
 
 
So, und jetzt noch ein bisschen was zum Schnitt... :)
Das Rockteil besteht aus zwei Rechtecken, die zusammengenäht und anschließend gerafft werden. Um Stoff zu sparen, habe ich die Rockbreite etwas verschmälert. Den Tipp hatte ich aus dem Pattydoo-Forum bei Facebook. Das würde ich auch beim nächsten Kleid so machen. Wichtig ist definitiv, den Ausschnitt mit Bügeleinlage zu verstärken, ich habe es nur beim Vorderausschnitt gemacht, der Rückenausschnitt  ist nun etwas ausgeleiert. Nach der Anleitung wird ein Gummiband in die Nahtzugabe der Taillenaht genäht, um das Kleid auf Figur zu bringen. Ich habe den Gummi wirklich schon ziemlich kurz bemessen, aber beim nächsten Kleid muss ich es definitiv noch ein paar cm kürzer zuschneiden. So ist es einen Tick zu locker. Und dann hatte ich keine Lust mehr auf Auftrennen. Also habe ich einfach kurzerhand zu einem kleinen Flechtgürtel aus Kunstleder gegriffen und siehe da, mit Gürtel in der Taille gefällt es mir sowieso viel besser.
Das Oberteil hat verdrehte Träger, ich mag den Look. Nur etwas störend empfinde ich dabei, dass man meine breiten BH-Träger etwas sieht. Durchsichtige Träger oder Trägerlos kommt für mich nicht in Frage. Deshalb würde ich beim nächsten Mal die Verdrehung vielleicht weglassen? Was meint ihr?
Die kleine Clutch, die ich auf den Fotos in der Hand halte, ist auch nach einem Schnittmuster von Pattydoo genäht. Bowie ist ein Täschlein, das man sowohl als Handyhülle, als Clutch, oder aber auch zur Schmuckbewahrung nutzen kann, wie ihr hier sehen könnt. Das beigefarbene Kunstleder habe ich auch schon bei meinem Lieblingsturnbeutel verwendet. Es ist robust, dabei aber nicht zu dick und meine Pfaff Passport meckert auch bei mehreren Lagen nicht. Ich habe an das Täschlein zwei Schlaufen eingenäht, damit man es auch optional mit einem dünnen Schulterriemen tragen kann. Den habe ich auch aus Kunstleder selber gemacht, allerdings verpeilt, ihn auch mal zu fotografieren.
So, genug der vielen Worte. Jetzt lasse ich euch noch eine kleine Bilderflut da...





Wer nun bis zum Ende des Blogpost angekommen sein sollte, den beglückwünsche ich zu einer Menge Geduld :) Ich habe es einfach nicht geschafft, mich kurz zu halten. Aber vielleicht profitiert ja auch die Eine oder Andere von meinen Näherfahrungen, die ich mit dem Schnitt gemacht habe. Mir ist es wichtig, auf meinem Blog nicht immer nur möglichst schöne Bilder zu zeigen, sondern euch "Nähkolleginnen" auch einen Einblick in meinen Nähalltag zu geben und euch an meiner Freude und auch mal Frust über Genähtes teilhaben zu lassen.

Bis hoffentlich bald!

Liebe Grüße
Dani

Schnittmuster:
Coco von Pattydoo
Bowie von Pattydoo

Stoffe:
Grau-grüner Polyesterjersey von Stoffe Hartmann
Beigefarbenes Kunstleder von Bahl Textil

Verlinkt bei RUMS
 

Black and Gold

 'Cause if you're not really here
Then I don't want to be either
I wanna be next to you
Black and gold, black and gold, black and gold



Kennt ihr dieses Lied? Es heißt "Black and Gold" von Sam Sparro. Ich hatte es während des Shootings die ganze Zeit im Kopf. Und so kam mir der Einfall, meinen heutigen Blogpost "Black and Gold" zu nennen...


Die Kombi Schwarz und Gold gefällt mir total gut. Deshalb wollte ich unbedingt mal etwas in diesen Farben nähen. Als Fusselfreies die tollen Elefanten als Plottermotiv veröffentlichte, war mir klar, dass ich mir damit mal ein Shirt gestalten wollte. Meinen Silhouette Cameo hatte ich mir im März dieses Jahres zugelegt. Außer ein paar Probemotiven hatte ich mich noch nicht wirklich an meinen Plotter getraut. Ich hatte Angst, das Gerät oder das Messer oder die Schneidematte... kaputt zu machen :D :) Habt ihr das auch in der Anfangszeit mit eurem Plotter gehabt?


Vor wenigen Wochen habe ich mich dann entschieden, an einem dreistündigen Einsteiger-Workshop zum Thema "Umgang mit dem Plotter" bei Lina von Schnittverhext teilzunehmen. Und was soll ich sagen? Der Kurs war sooo toll! Wir haben in einer Kleingruppe von vier Personen die Basics im Umgang mit dem Silhouette Programm gelernt. Dazu gehörte auch das Gestalten und Schneiden von Papier, Flex - und Flockfolie sowie das Arbeiten mit Vinylfolie. Durch den Workshop habe ich nun meine "Furcht" vor dem Plotter verloren :)
Also stand meinem Elefantenshirt nichts mehr im Wege. 


Ich habe eine My simply summer von Schaumzucker genäht. Der Stoff ist ein schwarzer Viskosejersey - super angenehm zu tragen, auch bei warmen Temperaturen.


Ich kombiniere das Shirt gerne mit meinem selbstgenähten Cardigan, einer Mary von Pattydoo. Das Schnittmuster sieht einen breiten Schalkragen vor. Den habe ich etwas verschmälert. Für den Cardigan habe ich schwarzen Baumwolljersey verwendet.


Hier noch eine andere Kombi, in der ich mich auch sehr wohl fühle. Mein schwarz-goldenes Shirt mit einer gekauften Jeansjacke.


Übrigens ist My simply summer eines meiner Lieblingsschnitte. Simpel, aber unheimlich wandelbar. Ich habe mittlerweile über zehn Shirts nach diesem Schnittmuster genäht. (Und einige davon werde ich bestimmt in der nächsten Zeit auf dem Blog zeigen).

Jetzt schicke ich meine schwarz-goldene Kombi zu Plotterliebe und zu RUMS. Ich bin schon gespannt, was es heute wieder Schönes zu Lesen gibt :)

Ich wünsche euch einen schönen Feiertag! Und an diejenigen, die arbeiten müssen – kommt gut durch den Tag!

Liebe Grüße
Dani

Schnitte:
My simply summer von Schaumzucker
Cardigan Mary von Pattydoo
Plotterdatei:
Elefanten von Fusselfreies
Stoffe:
Schwarzer Viskosejersey von Schnittverhext
Schwarzer Baumwolljersey von Stoff und Stil
Goldene Flexfolie von Hobbyplotter

 

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